Intel LogoIntel Notebook Modding Competition  
  Home

Phase 7.5: Restlicher Zusammenbau des Notebooks

Mittwoch, 4. Februar 2009

Nun wurde das Notebook mitsamt seiner neuen Deckplatte wieder zusammengebaut.

Dazu wurden die Aluplatten zunächst gebürstet, damit der Panzer nicht allzu clean aussieht:

Dann wurden in die Deckplatte des Notebooks die Löcher für die Tastatur und das Notebook selbst gebohrt. Hier das Resultat:

Nachdem der originale Powerschalter des Notebooks ebenfalls weichen musste, mussten wir uns etwas neues überlegen. Wir haben uns dann schließlich für einen Reedkontakt entschieden:

Ein Reedkontakt schaltet, wenn man mit einem Magneten in seine Nähe kommt. Nun muss also mit einem Magneten in der Nähe des Schalters vorbeigefahren werden, um das Notebook einzuschalten. Hier der Schalter in seiner Endposition im Notebook:

Da wir kurzfristig keine M 2,5 Schrauben in ausreichender Länge für das Notebook finden konnten, wurden diese kurzerhand mit Gewindestangen und Muttern selbst zusammengelötet:

Nachdem dies erledigt war, konnte endlich die bereits mit der Tastatur verschraubte Deckplatte…

…mit dem Notebook verschraubt werden. Das sah am Ende so aus:

Als nächstes wurde das Notebook in den Turm eingesetzt und noch etwas für die Kühlung getan. Dazu dann mehr beim nächsten mal. :)

Phase 7.4: Name und neue Tastatur

Montag, 2. Februar 2009

Nach langem Hin und Her haben wir uns nun endlich für einen passenden Namen für den Panzer entschieden:

Dazu passend haben wir auf eine Platine einen passenden Schriftzug geätzt:

Nachdem das Notebook ursprünglich eine schwarze Tastatur mit amerikanischem Layout hatte und diese vom Stil nicht besonders zum Rest gepasst hatte, haben wir uns dazu entschlossen, eine neue Tastatur aus Alu mit deutschem Tastenlayout einzubauen, daher auch die Erhöhung des Abstands vom Display im eingeklappten Zustand zum Notebook.

Auf diese wurde dann unsere Platine geschraubt:

Da dies eine PS2-Tastatur ist, musste sie erst per Adapter auf USB geändert werden:

Dann wurde das entsprechende Kabel an einen der USB Anschlüsse direkt auf dem Mainboard des Notebooks gelötet:

So sah das dann montiert auf dem Notebook aus:

Schließlich haben wir nebenbei noch ein paar Desktopwallpaper angefertigt, die zum Panzer passen:

Wallpaper 2:

Und schließlich Wallpaper 3:

Der nächste Schritt war der übrige Zusammenbau des Notebooks, davon dann mehr beim nächsten mal!

Phase 7.3: Einpassung des Notebooks

Freitag, 30. Januar 2009

Nun mussten sowohl das Display als auch das eigentliche Notebook an die Vorgaben unseres Panzers angepasst werden.

Zunächst nahmen wir das Notebook mal wieder auseinander, um zu prüfen, was später tatsächlich darin verbleiben und genutzt werden soll:

Danach sägten wir für das Display einen geeigneten Ausschnitt aus Alu aus:

Um die Kabel vom Display in das Notebook führen zu können, wurde eine passende Aussparung herausgedremelt:

Weiterhin brauchten wir neue Scharniereinfassungen, da sich bei uns die Dimensionen des Notebooks insgesamt änderten. Nach etwas Hin- und Herüberlegen entschieden wir uns dazu, sie aus massiven Alublöcken herauszudremeln:

Hier mal ein Vergleichsbild: rechts das alte Scharnier, links in seiner neuen Einfassung:

Auch das Notebook blieb nicht verschont, das eine oder andere überstehende Plastikteil musste weichen:

Im nächsten Schritt fand das Display sein neues Zuhause:

Hier mal ein Bild von der Seite, mit den neuen Scharnierfassungen:

Warum der Abstand zwischen Display und Notebook vergrößert wurde, zeigen wir dann im nächsten Eintrag.

Phase 7.2: Rahmen der Displayhalterung und Klappmechanismus

Montag, 26. Januar 2009

Nun ging es weiter mit dem Rahmen der Displayhalterung und dem dazugehörigen Klappmechanismus.

Der Rahmen wurde - mal wieder - aus Aluträgern gebaut.

Dann ging es an das Drehgelenk des Klappmechanimus, das wir aus Stahl herstellten, da es doch einiges aushalten muss:

Von diesen brauchten wir für den Deckel 2 Stück. So sah eines der beiden dann in der Endfassung aus:

Nun ging es an die Vorrichtung des eigentlichen Klappmechanismus.

Auch hier waren ursprünglich Servos vorgesehen, daher haben wir uns für diese Aufgabe zwei besonders leistungsstarke Servos besorgt. Aber leider hatten auch diese beiden nicht genug Power, um den Deckel mit dem darin befindlichen Display anzuheben. Nach einigen Überlegungen haben wir uns daher für eine andere Lösung entschieden: ein Pneumatiksystem.

Für den entsprechenden Luftdruck sorgt ein kleiner Kompressor, der den oben am Deckel befindlichen Pneumatikzylinder den gesamten Deckel anheben lässt.

So sah das ganze im zugeklappten Zustand aus, hier noch behelfsmäßig montiert:

Und so sieht es dann aufgeklappt aus:

Nachdem dies sehr gut funktionierte und der Pneumatikzylinder die notwendige Zugkraft mitbrachte, bauten wir noch eine Befestigung des Zylinders an der Oberkante des Rahmens:

Weiter ging es mit der Einpassung des Notebooks in den Turm, davon dann mehr beim nächsten Eintrag.

Phase 7.1: Drehmechanismus des Turms

Donnerstag, 22. Januar 2009

Nun ging es mit dem eigentlichen Drehmechanismus des Turms weiter.

Dafür haben wir zunächst eine Aluplatte montiert und auf diese einen weiteren Servo gesetzt:

Auf das innere Rohr wurde ein weiteres breiteres Rohrstück als Lager gesetzt und an Gewindestangen mit in der Aluplatte befindlichen Schrauben verlötet - nicht schön, aber stabil. Damit die Aluplatte beim Drehen nicht über das Rohr springt, wurde eine weitere Gewindestange oben als “Verschluss” montiert.

Den Servo haben wir mit einem weiteren Kleiderbügelarm mit dem feststehenden Teil unseres Drehgelenks verbunden:

Hier noch mal die Achse inklusive der Armbefestigung aus Stahl aus der Nähe:

Danach ging es an den Bau des Rahmens, in dem das Notebook später sitzen wird. Die Aussparungen sind hierbei für die Lüftung des Notebooks:

So sieht der Rahmen im montierten Zustand aus:

Weiter ging es dem Bau des Klappmechanismus für das Display, der die eine oder andere Komplikation mit sich brachte. Davon dann mehr beim nächsten Eintrag :)

Phase 7: Der Turm

Montag, 19. Januar 2009

Jetzt ging es an die Konstruktion des Turms.

Dieser sollte für den Belagerungsmodus, wie das Vorbild von Blizzard auch, drehbar sein.

Und hier soll dann auch das Notebook verbaut werden, wobei sich die Kanone dann auf dem Deckel des Notebooks befinden wird. Diese wird dann beim Umschalten nach oben zielen, nachdem sich das Display des Notebooks automatisch öffnen soll. Soviel zur Theorie…

Hier die Konzeptzeichnung des Turms:

In rot ist hierbei dann die Endposition des Notebooks zu sehen. Wenn jemand sonstige Fragen hat, kann er diese gern in die Comments stellen, aber jedes Detail hier im Blog zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen.

Zunächst ging es dann an die Konstruktion des eigentlichen Drehgelenks, das wir aus zwei Wasserrohren gefertigt haben:

Aus einem etwas breiteren Rohr haben wir einen Ring zugeschnitten:

In diesen wurden passende Löcher gebohrt:

Daran wurden zur Führung Gewindestangen gelötet:

Auf diese Gewindestangen wurden dann Räder geschraubt, auf diesen kann sich das Gelenk dann schön drehen. So wird das ganze dann aussehen:

So sah der Panzer aus, bevor wir begonnen haben, den Turm zu montieren:

Zuerst haben wir eine Grundplatte eingebaut, um eine Abtrennung zum Fahrwerksraum zu schaffen:

Danach haben wir 2 Querträger montiert, die das Rohr fixieren sollen:

Nun konnte das Rohr eingesetzt werden:

Weiter ging es mit den Halterungen für die Gegendruckräder der mittleren Fahrwerke, die wir benötigen, da sonst die Kette von den Antriebsrädern rutscht:

Hiernach haben wir eine Holzplatte montiert, auf der die eigentliche Drehung des Turms stattfinden wird:

Darauf konnte dann das Drehkreuz montiert werden:

Dann ging es weiter mit der Konstruktion des eigentlichen Drehmechanismus. Davon gibts dann wie immer mehr beim nächsten mal.

Phase 6: Fernsteuerung des Panzers

Donnerstag, 15. Januar 2009

In der Zwischenzeit haben wir die Fernsteuerung für den Panzer entwickelt.

Damit eine Steuerung über das Notebook möglich ist, mussten wir zunächst für die Ansteuerung einen USB to Parallelport Converter bauen, da das Notebook selbst leider keinen Parallelport mehr hat:

Oben links gehen die Signalkabel raus, die wir erstmal testweise mit ein paar LEDs verbunden haben:

Dann wurde in Visual Basic die passende Software geschrieben, damit die Eingaben entsprechend verarbeitet werden können:

Das recht spartanisch gehaltene Interface sieht im Moment so aus:

Dann haben wir das ganze mit den angelöteten LEDs getestet, glücklicherweise hat es funktioniert!

Hier kam dann zum ersten mal die schöne Bluetoothtastatur von Mindfactory zum Einsatz.

Über W, A, S, D können nun die Richtungen gesteuert werden, über die 0 und die 1 werden der Belagerungsmodus bzw. der Fahrmodus aktiviert.

Auch hiervon wieder ein kleines Video, sorry wegen der etwas schlechteren Qualität, aber bei Tageslicht hätte man von den LEDs noch weniger gesehen.

Fernsteuerungstest mit LEDs

Als nächstes ging es dann an die Konstruktion des Turms, davon mehr im nächsten Eintrag.

Phase 5.2: Seitliche Stabilisatoren

Montag, 12. Januar 2009

Der nächste Schritt des Belagerungsmodus war die Konstruktion der seitlichen Stabilisatoren, die aus dem Chassis nach außen fahren.

Hierfür wurden zunächst die seitlichen Halterungen der herunterklappenden Standfüße gebaut:

Diese wurden dann mit einem kleinen Servo verschraubt. An den Seitenhaltern wurde der eigentliche Fuß aus Styrodur befestigt.

Die Seitenhalter werden über Gewindestangen in das Panzerinnere eingefahren, hierfür ist wieder ein eigener Servos zuständig.

Hier das ganze mal im ersten Versuchsaufbau:

Die Durchführung der Gewindestangen wurde aus angepassten Messingrohren gebaut:

Diese wurden zur Befestigung an jeweils 2 Schrauben angelötet:

Danach wurde der Schiebeservo für die Gewindestangen eingebaut:

Der Servo wurde dann wieder mit einem Stück Kleiderbügel mit dem in der Mitte des Chassis hierfür gebauten Schlitten verbunden, der für den Anschub der Gewindestangen sorgt. Das rechts zu sehende Kupferrohr führt die Verkabelung des außen im Fuß befindlichen kleinen Servos durch.

Hier sieht man das ganze von innen fotographiert:

Hier mal die Innenansicht in eingefahrenem Zustand im Fahrmodus:

Und das ganze im Belagerungsmodus:

So sieht der Fuß von außen in eingefahrenem Zustand im Fahrmodus aus:

Und so sieht er im Belagerungsmodus ausgefahren aus:

Auch hier haben wir 2 kleine Videos gemacht, die den Vorgang zeigen:

Standfuß Belagerungsmodus - von außen

Standfuß Belagerungsmodus - von innen

Als nächstes konnten wir uns an die Entwicklung der Fernsteuerung machen. Hiervon dann mehr im nächsten Eintrag.

Phase 5.1: X-Stellung der Fahrwerke

Samstag, 10. Januar 2009

Wie man in der Animation von Blizzard sehen kann, gehen die Fahrwerke im Belagerungsmodus in eine X-Position, um dem Panzer mehr Stabilität zu geben. Dafür kamen bei uns die ersten vier Servos zum Einsatz.

Dafür wurden vorne und hinten jeweils 2 Servos zwischen die Fahrwerke montiert, dies sah dann so aus:

Hier mal eine Draufsicht, die Arme werden dafür sorgen, dass die Fahrwerke entsprechend einklappen und wieder ausfahren:

Damit eine Verbindung zwischen Servos und Fahrgestellen hergestellt werden kann, mussten wir uns noch etwas einfallen lassen. Wir brauchten etwas stabiles und gleichzeitig flexibles. Was eignet sich da besser……

als ein Stück aus einem Drahtkleiderbügel!

Hier das ganze mal aus einer Gesamtansicht:

Dann musste natürlich wieder getestet werden. Hier mal ein kleiner Vergleich:

Fahrmodus:

und Belagerungungsmodus:

Auch dies gibt es natürlich in bewegten Bildern:

X-Stellung Belagerungsmodus

Danach ging es weiter mit dem nächsten Detail des Belagerungsmodus, davon gibts wie immer mehr beim nächsten mal.

Phase 5: Belagerungsmodus

Samstag, 10. Januar 2009

Der eine oder andere hat vielleicht gemerkt, dass die Stahlverbinder zwischen Chassis und Fahrwerken vorne abgewinkelt sind und hat sich überlegt, wozu das gut sein soll.

Wir haben ja bereits geschrieben, dass wir uns am Belagerungspanzer von Starcraft 2 orientieren. Und was wäre so ein Belagerungspanzer ohne den entsprechenden Belagerungsmodus.

Wie der Belagerungsmodus im Spiel aussehen wird, kann man auf der Starcraft 2 Seite sehen, in der unteren Flashanimation rechts:

Starcraft 2: Animation Belagerungsmodus

Soweit es technisch möglich ist, soll unser Panzer ebenfalls so einen Belagerungsmodus haben. Dafür kommen die Servos zum Einsatz, die wir schon vorbereitet haben.

Die einzelnen Details werden dann in den nächsten Einträgen folgen.