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Phase 12: Das Ende!

Mittwoch, 1. April 2009

So, die CeBit ist vorbei, der Panzer ist wieder einigermaßen unversehrt nach Hause zurück gekehrt.

Abschließend wollen wir uns natürlich noch bei einigen Leuten bedanken, die diesen Wettbewerb erst möglich gemacht haben bzw. uns dabei nach Kräften unterstützt haben:

Zunächst gilt natürlich den Veranstaltern Intel und OCZ unser Dank für das Ausrichten dieses coolen Wettbewerbs. Weiterhin natürlich auch vielen Dank an unseren “Kontaktmann” Andreas, der nen tollen Job bei der Organisation gemacht hat und im Bedarfsfall immer sofort hilfreich zur Stelle war.

Außerdem danken wir den Firmen Torro GmbH und Mindfactory für Ihre tolle Unterstützung unseres Projektes.

Daneben bedanken wir uns ganz herzlich bei unseren zahlreichen Helfern, ohne die wir den Panzer wohl nie rechtzeitig fertig bekommen hätten:

Vielen Dank an:

Alex, Tim, Matze, Gigi, Wirth, Christiane, Paul, Peter, Leila, Andi, Michi, Alessa, Koppo und last but not least Torsten.

Schließlich danken wir unseren Mitstreitern nochmal ganz herzlich, es war ja doch mehr eine Zusammenarbeit als ein Wettbewerb, und gratulieren allen für die coolen Gerätschaften, die sie in der doch kurzen Zeit zusammengeschraubt haben :) Die Zeit auf der CeBit war auf jeden Fall spaßig, vielleicht können wir das auf dem einen oder anderen Event mal wiederholen!

Phase 11: Versand

Sonntag, 1. März 2009

So, die vorletzte Phase, der Versand zur CEBIT.

Da unser “Notebook” ja doch etwas größer und schwerer geworden ist, haben wir es nicht mehr in die Originalverpackung bekommen. Also mussten wir noch eine Holzkiste bauen,

die auch wieder relativ groß geworden ist.

In der Kiste wurde der Panzer dann am Boden verschraubt…

und auf die Reise geschickt.

Phase 10: Lackierung

Samstag, 28. Februar 2009

Als letztes folgte noch die Lackierung des Ganzen

Zuerst mit dem Pinsel in grau…

… schwarz …

… und rot.

Danach wurde der Panzer mit der Airbrush - Pistole gealtert.

Schwarzer “Dreck”

und “Ruß”

Danach noch eine ordentliche Portion Rost (das Teil ist ja schon lang im Einsatz…)

Dann noch Logos auf die Fahrwerke

Dazu wurde noch der Magnet zum Einschalten des Notebooks unter das in der Mitte der Motorhaube platzierte Wappenschild geschraubt. Zum Starten des Rechners kann er einfach herausgenommen werden und ist immer griffbereit.

Und hier noch die Einschalter für die Steuerung (unter der Heckklappe)

Zum Abschluss hier noch ein paar Gesamtbilder

Phase 9.3: Obere Verkleidung

Mittwoch, 25. Februar 2009

Nun ging es an die Verkleidung der oberen Hälfte.

Als erstes ging es an die Konstruktion der Kanone. Dazu dienten 2 Abflussrohre:

Hier die Kanonenrohre von vorne:

Der weitere Aufbau wurde ebenfalls aus Styrodur gebaut:

In die Kanone bastelten wir noch eine kleine Zielvorrichtung in Form einer Webcam:

Dann wurde das Kanonenrohr verspachtelt:

Hier mal eine weitere Zwischenstufe des Aufbaus:

Für die Abluft unsere Lüfter bauten wir ebenfalls aus einem Abflussrohr passende Auspuffrohre:

Hier mal das gesamte Heck in dieser Entwicklungsstufe:

Hier die Gesamtansicht vor dem letzten Feinschliff:

So sieht der Turm aufgeklappt mit Notebook aus:

Und das Ganze von der Seite:

Als nächstes folgte der letzte Feinschliff, davon dann mehr beim nächsten mal.

Phase 9.2: Steuerelektronik und Ladegerät

Sonntag, 22. Februar 2009

Der nächste Schritt war das Zusammenfügen der einzelnen Steuerkomponenten.

Zunächst ging es an das Anfertigen der zentralen Steuerplatine:

Hier laufen alle Informationen zusammen und werden mit der USB<>Parallel-Platine zum Notebook verbunden. Hier die Platine bestückt:

Die Platine, die das Timing des gesamten Belagerungsmodus steuert, musste ebenfalls eingebaut werden. Hier laufen die gesamten Informationen für den Belagerungsmodus zusammen und werden beim Erreichen der entsprechenden Endpositionen verarbeitet. So wird gewährleistet, dass die einzelnen Schritte des Belagerungsmodus erst weiterlaufen, wenn der vorherige Schritt abgschlossen ist:

Hier sieht man die Belagerungsplatine im eingebauten Zustand:

Dann bauten wir noch das Ladegerät für unsere Antriebsakkus zusammen, das am selben Stromanschluss wir das Netzteil des Notebooks hängen wird. Dieser Trafo liefert den Strom an die Akkus:

Auf diesen Kühler wurden die Spannungsregler der Platinen montiert, um eine Überhitzung zu verhindern:

Der Kühler ist recht wuchtig, und da wir sowieso noch etwas suchten, das wir als Frontstoßstange nutzen können, wurde der Kühler an die Front geschraubt:

Auf dem folgenden Bild sieht man das Ladegerät im eingebauten Zustand hinter dem Kühler:

Danach ging es weiter mit der Verkleidung der oberen Hälfte, davon dann mehr beim nächsten Eintrag.

Phase 9.1: Montage der Verkleidung - Unterer Teil

Freitag, 20. Februar 2009

Nun ging es an die Montage der Verkleidung am unteren Teil des Panzers.

Auch hier kam wieder hauptsächlich Styrodur zum Einsatz.

Zunächst wurden die Seiten mit Styrodur verkleidet:

Die Seitenarme wurden ebenfalls verkleidet:

Hier mal das ganze in der Totalen:

Die Seitenpartie wurde dann ebenfalls wie die Fahrwerke mit Holzfeinspachtelmasse verspachtelt:

Hier mal von der Seite:

Hier sieht man noch die Anschluss-Verkleidungsstücke für die Front:

Für die Heckklappe bauten wir etwas “Schnittigeres” ;)

Die mittleren Fahrwerke wurden ebenfalls mit Styrodur verkleidet:

Dann ging es wieder ans Abschleifen. Auch hier kam wieder - wo es möglich war - der Schwingschleifer zum Einsatz:

Hier sieht man das Ergebnis des ersten Abschliffs:

Die Heckklappenverkleidung wurde auch verspachtelt und mit einem Öffnungsgriff versehen:

Danch wurde die Heckstossstange verkleidet und verspachtelt:

Für die Frontklappe wurde ebenfalls eine Verkleidung zugeschnitzt. Wie man sieht: Beim Panzerbau bleiben auch Verletzungen nicht aus ;)

Die Aussparung in der Mitte wird später noch für ein weiteres kleines Gimmick benötigt.

Später bauten wir unter anderem das Ladegerät für die Akkus, davon mehr beim nächsten mal.

Phase 8.3: Steuerung des Klappmechanismus

Mittwoch, 18. Februar 2009

Nun ging es an das Finish der Steuerung des Klappmechanimus für den Deckel.

So sah das ganze aus, bevor die Steuerung gebaut wurde:

Der Klappvorgang sah ungesteuert so aus:

Klappmechanismus 1.0

Da das dann doch etwas flott und unkontrolliert ging, mussten wir die Spannung des Kompressors und damit die Klappgeschwindigkeit der jeweiligen Position des Displays anpassen.

Dafür haben wir zunächst eine passende Schaltung gebaut:

Um für den Mikrocontroller die passenden Rückmeldungen zur Spannungsregelung zu bekommen, bauten wir an das Display Lagesensoren, die bei einem bestimmten Winkel eine entsprechende Meldung an den Mikrocontroller übertragen:

An der Rückseite haben wir entsprechende Endschalter montiert, die jeweils in der Endposition - offen oder geschlossen - ein Signal an den Mikrocontroller senden:

Hier nochmal die beiden Endschalter und im Vordergrund einer der beiden Lagesensoren:

Da die elektronische Regelung des Umschaltventils für den Pneumatikzylinder leider hinüber war und wir noch einen Servo übrig hatten, passiert das Verschieben der Ventilöffnung jetzt mechanisch:

Hier das Konstrukt nochmal aus der Nähe:

Der Servo wird natürlich ebenfalls vom Mikrocontroller gesteuert.

Danach ging es daran, die Software für den Mikrocontroller zu schreiben:

Nachdem die Software soweit stand, wurde der Mikrocontroller entsprechend programmiert:

Und siehe da: Es funktioniert!

Klappmechanismus 2.0

Der Mikrocontroller bekommt nun in den passenden Momenten die Regelungssignale, passt die Spannung am Kompressor entsprechend an und schaltet ab bzw. ein.

Im nächsten Schritt ging es dann an die Gestaltung der Seitenverkleidung, davon dann mehr im nächsten Eintrag.

Phase 8.2: Motorraum, Kofferraum und Gegendruckarme

Montag, 16. Februar 2009

Nun ging es zunächst noch etwas an die Karosserie.

Vor einiger Zeit haben wir bereits eine Frontstoßstange montiert, deshalb hier ein etwas älteres Foto:

Dann wurde mit 2 Scharnieren die Motorhaube befestigt, die mit einem Magnetverschluss versehen ist.

Im Heck bauten wir dann die Befestigung für die Akkus, die hier ihr neues Zuhause fanden:

So sehen die Akkus in eingebautem Zustand aus:

Rechts neben dem unteren Akku haben wir noch einen “Notaus”-Schalter eingebaut….man weiß ja nie ;)

Für das Heck gab es dann einen der Front entsprechenden Kofferraumdeckel mit Scharnieren und Magnetverschluss:

Hier nochmal von außen im geöffneten Zustand:

An den mittleren Fahrwerken mussten wir an den Antriebsrädern, die konstruktionsbedingt oben mittig liegen, Gegendruck erzeugen, da die Ketten sonst über das Antriebsrad rutschen konnten.

Deshalb haben wir auf beiden Seiten diese Gegendruckarme gebaut:

Hier nochmal aus der Nähe:

Weiter ging es mit der Steuerung des Displayöffnungsmechanismus, davon dann mehr im nächsten Eintrag.

Phase 8.1: Verspachteln der Fahrwerke

Samstag, 14. Februar 2009

Nun ging es daran, die Fahrwerke zu verspachteln.

Die Lücken haben wir dafür zunächst mit Styrodur gefüllt, das normalerweise zum dämmen verwendet wird. Der Vorteil an diesem Material ist, dass es leicht, einigermaßen stabil und dabei gut zu bearbeiten ist.

Der Nachteil daran ist jedoch, dass es keine Lösungsmittel verträgt. Und damit konnte es leider nicht mit gewöhnlichem Zweikompetentenspachtel bearbeitet werden, weil dieser das Styrodur einfach auflöst. Deshalb mussten wir etwas anderes suchen und haben uns schließlich hierfür entschieden:

Der Holzspachtel wurde dann großflächig auf die Fahrwerke aufgetragen:

Auch auf den Seiten der Fahrwerke wurde die Spachtelmasse verteilt:

So sah dann das Ergebnis vor dem Abschleifen aus:

Dann ging es ans Abschleifen. Wo es möglich war, passierte es mit dem Schwingschleifer:

An den etwas engeren Stellen musste jedoch von Hand geschliffen werden:

Nach dem ersten Schliff sah dies dann so aus:

Die Schleifaktion wirbelte einiges an Staub auf ;)

Im nächsten Schritt bauten wir unseren Kofferraum und unsere Motorhaube, zu sehen im nächsten Eintrag.

Phase 7.6: Kühlungslösung und Einbau in den Turm

Dienstag, 10. Februar 2009

Nun mussten wir uns eine Lösung für die Kühlung überlegen, da das Notebook unter Last doch ein wenig Hitze entwickelt.

Wir haben uns dann dazu entschlossen, eine komplett automatische Lüftersteuerung zu bauen, die dank eines Temperatursensors die zu verbauenden Lüfter nach Bedarf regeln wird. Dazu fertigten wir zunächst eine Statusleiste an:

Mit eingebauten LEDs sah das dann so aus:

Dazu haben wir dann eine passende Steuerplatine geätzt, bestückt, programmiert und eingebaut:

Diese befeuert nun unsere kleinen “Powerhouses”:

Vier 4cm Lüfter, die bei Bedarf bis zu 13000 U/min liefern. Es darf also auch etwas wärmer werden ;)

Hier die Lüfter noch einmal aus der Nähe:

Vor die Statusleiste haben wir dann eine passende Abdeckung aus einem Lochblech gebaut, das mittels Scharnieren klappbar ist.

Dann konnten wir das Notebook in den Turm einbauen. Es lässt sich jetzt einfach mittels vier Maschinenschrauben von Hand komplett ein- und ausbauen, so dass auch der Einsatz ohne den Panzer problemlos möglich ist.

Hier mal im eingebauten Zustand:

Hier sieht man mal noch die Lüftersteuerung in Aktion:

Der nächste Schritt war das Verspachteln der Fahrwerke, davon dann mehr beim nächsten mal!